Zunft[halle] Arminiusmarkthalle Berlin
Allgemeine Informationen zum Zunft[orte]-Ansatz
Allgemeine Informationen zur Entwicklung des Zunft[orte]-Konzeptes finden Sie hier. Here you can find an information in english language.
Das Projekt Zunft[halle] Berlin
Die Zunft[halle] Arminiusmarkthalle in der Nähe des neuen Hauptbahnhofes im Berliner Kiez Tiergarten-Moabit wird ein kommunikativer „Dritter Ort“ werden, an dem sich auf etwa 3.500 Quadratmetern Fläche regionale Lebensmittel und “Geschmackshandwerksprodukte”, junges Design, kreative Milieus und Dienstleistungen, regionale Manufakturen, Ateliers, regionales Handwerk, kleinflächiger Handel, Events, Gastronomie, CSR-Aktivitäten und Bürgerbeteiligung ergänzen. Sie wird so auch zu einem Markt, auf dem Erfahrungen, Verfahrenswissen und Produktinformationen ausgetauscht werden. Die Zunft[halle] versteht sich dabei als Impulsgeber für die Zukunft der Arbeit. Sie soll ab Ende 2010 als „guter Dritter Ort“, als quasi öffentlicher Platz und auch als temporärer Markt (bspw. regionaler Ökomarkt vor der Halle an Wochenenden) zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zum Standort erhalten Sie hier.
Aktuelles
Pressemitteilung der Berliner Großmarkt GmbH und des Berliner Liegenschaftsfonds vom 14. Juli 2010: Die Zunft AG wird Eigentümerin der Arminiusmarkthalle. Berlin, 14.07.2010 – Die denkmalgeschützte Markthalle an der Arminiusstraße, in der Nähe des neuen Hauptbahnhofes, erhält mit der Die Zunft AG bald einen neuen Betreiber. Der Aufsichtsrat der Berliner Großmarkt GmbH gab am 12. Juli 2010 grünes Licht, dass das Unternehmen für 50 Jahre ein Erbbaurecht für die traditionsreiche Markthalle erhält. Die Vertragsunterzeichnung wird noch in diesem Monat erfolgen. Die Zunft AG aus Wachenheim an der deutschen Weinstraße will die Moabiter Markttradition wiederbeleben und aus der 120 Jahre alten Arminiusmarkthalle eine Zunfthalle machen. Den kompletten Text der Pressemitteilung finden Sie hier oder weiter unten auf dieser Seite, aktuelle Pressereaktionen auf die Mitteilung finden sich hier.
Eine druckfähige und aktuelle Information mit dem Stand 29. Juli 2010 zur Hallenbelegung finden Sie hier, weitere Informationen zur Mieterstruktur finden Sie hier.
Freie Flächen
Die Halle ist per Stand Ende Juli 2010 fast komplett vermietet. Bei Interesse von konzeptionell passenden Nutzern aus den Bereichen Feinkost (Skandinavien, Frankreich, Portugal, Arabien, Asien) gibt es noch kleine Anpassungsmöglichkeiten. Weitere Informationen zu diesem Nutzungsbereich erhalten Sie in Berlin von Martin Rossi, den Sie mobil unter Tel.: +49 (0)170 – 581 01 00 erreichen können.
Für Manufakturen und Genusshandwerksunternehmen besteht die Möglichkeit, Teil des Zunft[werk] – Manufakturen-, Genuss- und Designkaufhauses zu werden. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch von Oliver Selaff oder Christoph Hinderfeld über die Hotline der “Die Zunft AG” unter Tel.: +49 (0)151 – 15307908.
Das Kulturdenkmal Arminiusmarkthalle
Im Buch “Denkmale in Berlin” aus der Reihe “Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland” des Michael Imhof Verlags wird die Arminiusmarkthalle wie folgt beschrieben:

Die von Hermann Blankenstein und August Lindemann 1890-91 errichtete Arminiusmarkthalle nimmt raumgreifend einen ganzen Baublock ein. Sie gehört zu den überdeckten Markthallen, die der Berliner Magistrat zwischen 1883 und 1892 anstelle der bisher offenen Märkte erbauen ließ, um die Versorgung der Großstadt mit hygienisch einwandfreien Lebensmitteln zu verbessern. ….. Zwischen zweigeschossigen Kopfbauten an Arminius- und Bugenhagenstraße, die ein Restaurant, Verwaltungsräume und Wohnungen für Angestellte des Markthallenbetriebs aufnahmen, spannte er eine dreischiffige basilikale Halle, die von einer filigranen guss- und schmiedeeisernen Konstruktion getragen wird. Beeindruckend ist das Gefüge aus 72 schlanken Säulen und Bogenbindern mit dekorativen Druckringen, die im Mittelschiff eine Laterne und über den Seitenschiffen quer gestellte Sheds stützen. ….. Der lichten Transparenz des Innenraums sind massive, mit rotem Backstein verblendete Außenwände entgegengestellt.
Nutzungsschwerpunkte und Überzeugungen
Folgende Nutzungsschwerpunkte und Überzeugungen sind Teil des Konzeptes:
• Markthalle mit Schwerpunkt regionale Produkte, fairer Handel und „Genusshandwerk“
• Manufakturen-, Nachhaltigkeits- und Designkaufhaus
• Kooperationen, die “Die Zunft AG” übernimmt die operative Führung eines Concept Stores der guten Dinge
• Co-Working-Flächen
• Mobilitätskonzepte
• Kreativwirtschaft – “Creative Industries”
• Weinhalle, Wein- und Genussseminare, Weinkeller
• Eine sozial eingestellte, offene und regional orientierte Geschmackshandwerksgastronomie
• Kunst und Kultur
• Eine aktive Beteiligung der Bewohner des “Kiezes”
Die einzelnen Nutzungen im Überblick:
Markthalle . “Foodhall”
Hier sind in abschließbaren Einheiten von ca. 15 bis 60 qm regionale, manufakturelle und nachhaltig arbeitende Erzeuger und Dienstleister aus den Bereichen Küchenkultur und Küchenzubehör,
Genusshandwerksagenturen, Tabakmanufaktur, Weinhändler, Weinaccessoireanbieter, Weinthemenmarkt, Kochschule, Getränkeanbieter, Säftemacher, Bio-Backmanufaktur, mehrere Anbieter von Bio-Lebensmitteln und zahlreiche kleine Delicum- und Lebensmittelanbieter (deutsche, österreichische, schweizer, französische, BeNeLux, italienische, ungarische, Balkan, spanische, portugiesische, griechische, türkische, osteuropäische, skandinavische, asiatische, amerikanische, afrikanische, australische etc.) und Anbieter wertiger Produkte aus den Bereichen Kaffeerösterei, Tee, Olivenöl, Gewürze, Schokolade, Confiserie etc. die Nutzer. Die Marktsituation bietet regionale und saisonale Erzeugnisse aus allen Bereichen des täglichen Bedarfes, deren Preisgestaltung den sachgerechten Umgang mit den Produkten und die entsprechende Beratung über die Produkte berücksichtigt, d.h. hier geht es nicht um teuer, sondern um “den Preis wert”.
Weitere Informationen zu diesem Nutzungsbereich erhalten Sie vor Ort von Martin Rossi, den Sie mobil unter Tel.: +49 (0)170 – 581 01 00 erreichen können. Eine druckfähige und aktuelle Information finden Sie hier, einen Flyer finden Sie hier.
Zunft[werk] . Manufakturenkaufhaus . Designkaufhaus . Concept Store
Als offenes Manufakturen-, Design- und Genusskaufhaus auf einer Fläche von etwa 1.200 qm konzipiert, ist das Zunft[werk] eine internetunterstützte Vermarktungshilfe für wertige, regionale und manufakturelle Produkte. Diese wird von der “Die Zunft AG” ihren Partnern zur Verfügung gestellt. Vertrauen schaffen ist hierbei der Anspruch der Zunft[werk]-Kooperation. Die Aktivitäten werden mit dispositiven Leistungen von der “Die Zunft AG” begleitet. Die Produktbereiche, die das Programm umfassen wird, stammen aus den Bereichen des täglichen Bedarfs. Die Produkte, die angeboten werden, müssen besonders sein. Die ersten Kriterien, denen sie genügen sollten sind die definierten Werte:
• Nachhaltigkeit
• Regionalität
• Wertigkeit
• Nachprüfbarkeit
• Authentizität
• Traditionalität
• Langlebigkeit
• Ästhetik
• Ehrlichkeit
Diese Werte beziehen sich dabei zwar primär auf das Produkt selbst, aber auch die herstellenden Manufakturen und “Geschmackshandwerksbetriebe” beeinflussen das Bild maßgeblich. So geben die “Eltern” mit ihren Ansichten, Absichten, Strukturen und Idealen auch den entscheidenden und ersten Initial-Ausschlag. Wird sorgfältig mit dem Verfahrenswissen umgegangen? Werden Arbeitsplätze erhalten? Werden die Produkte weitestgehend selbst produziert? … sind nur drei beispielhafte Fragen, die in diesem Zusammenhang gestellt werden.

Der Zunft[werk] Concept Store wird Inspirationen, neue Impulse und Überraschendes … für die Küche, … für die Einrichtung (Home Interior, Möbel, Vasen, Schalen, Düfte, Seifen, …), … für Rezepte, … durch Storytelling bieten. Die Kunden können im Concept Store gerne verweilen und verschiedene Blickbezüge auf die Warenpräsentation einnehmen (Sitzecken, Ruhezonen). Es wird nicht darum gehen dort alles kaufen zu können, es werden vielmehr (wechselnde) Kernkompetenzen präsentiert, die auch ganzheitlich und nachhaltig (Produkte, Personal, weitere Infos) besetzt sind. Themenwechsel werden durch saisonale Sortimentsanpassungen sowie neue Waren erlebbar und machen jeden Besuch spannend, die Kunden können Neues entdecken, ohne dass die Beständigkeit des Sortiments leidet (Nachkaufgarantie). Die Preisgestaltung wird – so weit wie dies möglichst ist – transparent und vor allem nachvollziehbar sein.
Der Zunft[werk]-Bereich wird wie ein Theaterstück nach Themen und Jahreszeiten inszeniert, kuratiert wird der Concept Store von der renommierten Bühnenbildnerin Petra Straß aus Frankfurt.
Weitere Informationen zu diesem Nutzungsbereich und zu den Konditionen erhalten Sie hier (deutsch) und hier (english) oder direkt von Christoph Hinderfeld, den Sie mobil unter Tel.: +49 (0)151 – 153 079 08 erreichen können.
Kunstraum . Weinkeller . Genuss- & Weinhalle
Kunst, Geschmackshandwerk und Wein. Zeitgenössische Kunst, Kreativität und Genuss. Junge Kreative und etablierte Künstler aus dem Kiez und der Welt, renommierte Galeristen und “junge Wilde” aus spannenden Weinanbaugebieten und aus dem Kreis regionaler und europäischer “Geschmackshandwerker”. Auf ca. 1.000 qm Kellerflächen entstehen drei miteinander korrespondierende Kunsträume: Ein (Berliner) Künstler- & Kunstraum mit ca. 200 qm, Galerienspaces auf etwa 700 qm und Videospaces mit einer Fläche von ca. 100 qm. Hier werden gute Gespräche und kompetente Dienstleistungen möglich. Lassen Sie sich überraschen. Die künstlerischen Aktivitäten in der Halle sehen sich übrigens auch in der Tradition des Großonkels der Gründer der “Die Zunft AG”, Albert Schulze Vellinghausen, ehemals Mitglied des „documenta Rates“ der 4. documenta von 1968 in Kassel und bedeutender Kunstsammler und -kritiker.
Zudem stehen auf rund 600 qm Fläche in den Gewölben der fast 120 Jahre alten Markhalle über 50 verschieden große Weinkeller (von 3 qm bis 70 qm) zur Anmietung zur Verfügung. Diese Keller werden betreut vermietet, um dort neben Weingüterdepots auch private „Weinschätze“ aufzubewahren. In der an die “Wine Treasury” angeschlossenen Weinbar und Weinlounge in der Halle selber können die eigenen Weine mit Freunden und Bekannten verkostet werden. In der „Genusswirtschaft“ in der Arminiusmarkthalle werden auch verschiedene regionale „Spezereien“ zum Essen angeboten. Eine professionelle Betreuung ist durch den hauseigenen Weinsommelier, der die Wein- und Genusshalle innerhalb der Zunft[halle] Arminiusmarkthalle verantwortet, gesichert. Dieser steht mit seinen Mitarbeitern auch bei der Auswahl geeigneter Sammlerstücke kompetent mit Rat und Tat zur Seite.
Weitere Informationen zum Nutzungsbereich Kunst & Galerien erhalten Sie vom KAISER&CREAM TEAM, eine druckfähige Datei zum Bereich “Art District” findet sich hier. Informationen zum Themenbereich Genusshandwerk, Weingüter, Weinkeller, Weinhandel, Weinseminare und zum Konzeptansatz “Genuss- & Weinhalle” bekommen Sie von Christoph Hinderfeld, den Sie mobil unter Tel.: +49 (0)151 – 153 079 08 erreichen können, wie auch von Michael Pleitgen von der Weinakademie Berlin. Einige Impressionen guter Beispiele finden Sie hier und hier.
Schauküche . “Soziales und regionales Restaurant”
Eine offene Gastronomie auf etwa 250 qm Fläche wird in das Gesamtkonzept eingebunden. Partner werden hier spannende Köche und Cateringexperten, wie der Fernsehkoch “Chakall” sein. Die offene Form der Zusammenarbeit zwischen Gastronomie, Weinkompetenz, Genusshandwerkern und Standbetreibern ist nicht nur der Transparenz der Zubereitungsprozesse für Kunden und Gäste förderlich. Sie öffnet zusätzlich auch den Weg für eine offensivere Zusammenarbeit der Anbieter von Lebensmitteln mit Firmen aus den Bereichen der designorientierten Kreativwirtschaft (Glas, Keramik, Metall, Holz, Porzellan, Textil etc.). Das Angebot der Speisen nimmt besonderen Bezug auf die BIOProdukte Berlins und der umliegenden Regionen. Transparente Strukturen der in der Halle arbeitenden “Geschmackshandwerker” lassen den Blick auf die Produkte zu, die direkt von BIOHöfen der Region geliefert werden.
Qualität und Herkunft der Produkte werden so in den Vordergrund gestellt. Das Konzept verschreibt sich einer ehrlichen und gesunden Küche mit fairen und reellen Preisen. Genusshandwerksprodukte, Weinladen und Restaurant kooperieren oder werden zusammen geführt. Der Genussraum kann gleichzeitig Geschirr-/Porzellan- und/oder Blumenladen sein. Die Küche ist Mittelpunkt eines „Marktplatzes für gute Dinge“ der Region und eröffnet den Dialog auch zu anderen Regionen – ähnlich wie eine Küche in vielen Wohnungen und Familien der Mittelpunkt des Hauses ist. Gleichzeitig lernen die Besucher etwas über Produkte und beispielsweise „best practice-Aktivitäten“. Wie bei der „Slowfood-Bewegung“ können sie sich dabei auch mit wertigen Designprodukten des Landes und gemeinwohlorientierten CSR-Aktivitäten befassen. Unterschiedliche Funktionen mit ähnlichen qualitativen Grundlagen und Überzeugungen kommen „unter ein Dach“, sie können miteinander arbeiten und voneinander profitieren. Ohne Grenzen. Kellner in den Hemden und Hosen vom Textildesigner nebenan, Feinkost vom Teller in die Einkaufstasche. Die Blumendekoration kann man gleich kaufen und mitnehmen. Der Weinhändler ist der persönliche Sommelier. „Das Dressing hat sehr gut geschmeckt …… – kein Problem, hier ist der Laden!“ „Die Designerteller sind sehr schön – Sie sitzen zufällig im Geschäft!“ Region und Land erhalten so einen Leuchtturm der Kreativität und des guten Geschmacks – einzigartig – weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.
Weitere Informationen zu diesem Nutzungsbereich erhalten Sie vor Ort von Martin Rossi, den Sie mobil unter Tel.: +49 (0)170 – 581 01 00 erreichen können. Eine druckfähige und aktuelle Information finden Sie hier, einen Flyer finden Sie hier.
Zunft[büro] . CoWorking
Arbeitsraum – Gemeinschaft – Erfolgsbasis für kleine Unternehmungen: HandWerk und KopfWerk. Gemeinsam an einem Ort werden in nachhaltigen, erfolgreichen Strukturen die neuen, zukunftsträchtigen Arbeitsweisen (er-)lebbar. Egal ob kreative, soziale, künstlerische oder online-affine Kleinst- und Solo-Unternehmer, Dienstleister, Gewerbetreibende und Freischaffende – auch sie finden in der Zunft[halle] ihren Platz. Der “Marktplatz der guten Dinge” findet ebenso in den Werkstatt- und Bürowelten seinen Ort: Die geförderte und durch die räumlichen Strukturen unterstützte Präsentation der eigenen Kompetenzen schafft Verbund und Vertrauen, ist Basis für Neues und ein erweitertes Entwicklungspotenzial. Der Marktplatz der guten Dinge wird komplettiert durch den Marktplatz der SINNvollen Möglichkeiten. In der Nutzung ergeben sich neue Möglichkeiten: Jeder nutzt den Arbeitsplatz, der zur aktuellen Aufgabe passt. Mal kreativ, mal administrativ. Mal kommunikativ, mal konzentriert.
Weitere Informationen zu diesem Nutzungsbereich erhalten Sie von Anke Trischler (Struktour) und von Alexander Greisle (Work.Innovation), eine Kurzinformation, die Sie ausdrucken können, finden Sie hier. Einen ausführlichen Zeitungsartikel zum Thema Co-Working finden Sie hier.
Aktueller Stand des Projektes Sommer 2010
Pressemitteilung der Berliner Großmarkt GmbH und des Berliner Liegenschaftsfonds vom 14. Juli 2010: Die Zunft AG wird Eigentümerin der Arminiusmarkthalle. Berlin, 14.07.2010 – Die denkmalgeschützte Markthalle an der Arminiusstraße, in der Nähe des neuen Hauptbahnhofes, erhält mit der Die Zunft AG bald einen neuen Betreiber. Der Aufsichtsrat der Berliner Großmarkt GmbH gab am 12. Juli 2010 grünes Licht, dass das Unternehmen für 50 Jahre ein Erbbaurecht für die traditionsreiche Markthalle erhält. Die Vertragsunterzeichnung wird noch in diesem Monat erfolgen. Die Zunft AG aus Wachenheim an der deutschen Weinstraße will die Moabiter Markttradition wiederbeleben und aus der 120 Jahre alten Arminiusmarkthalle eine Zunfthalle machen. „Im Fokus unseres Konzeptes steht die Rückbesinnung auf Regionalität, Qualität und Nachhaltigkeit. So sollen an unseren Ständen vor allem regionale Produkte wie Lebensmittel und Handwerk angeboten werden“, sagt Kira Hinderfeld, Vorstand der Die Zunft AG. „Die Arminiusmarkthalle soll ein kommunikativer Ort werden, an dem sich junges Design, kreative Milieus und Dienstleistungen, regionale Manufakturen, Ateliers, regionales Handwerk, kleinflächiger Handel, Gastronomie und Events ergänzen.“ Andreas Foidl, Geschäftsführer der Berliner Großmarkt GmbH, freut sich auf den bevorstehenden Vertragsabschluss: „Mit der Die Zunft AG haben wir einen Partner gefunden, der mit einem klugen Konzept ein attraktives Angebot für Kunden und Händler schafft. Hier kann ein einmaliger Ort des Genusses und der Werthaltigkeit entstehen, der über die Bezirksgrenzen hinaus ausstrahlen wird.“ Der Umbau der 3.500 Quadratmeter großen Fläche soll in den kommenden Monaten starten. Die alten Stände werden abgerissen und im neuen Design wieder aufgebaut. Neben einer Vielzahl von Neumietern aus dem Manufakturwesen werden ein Großteil der heutigen Händler in der Markthalle verbleiben können. Weitere Discounter als die bereits ansässigen Filialen von Norma und Schlecker wird es nicht geben. Die Eröffnung der Zunfthalle ist dann für Ende 2010 geplant. „Wir sind sehr zufrieden mit den bisherigen Gesprächen und froh, dass unser Kunde, die Berliner Großmarkt GmbH, einen erfolgversprechenden Betreiber gefunden hat“, sagt Holger Lippmann, Geschäftsführer des Liegenschaftsfonds Berlin. „Ein vor zwei Jahren gestarteter Versuch, die Arminiusmarkthalle zu verkaufen, war leider gescheitert. Umso mehr freut es uns, mit unserem nun angewandten Erbaurechts-Modell Erfolg zu haben.“ Aktuelle Presseinformationen zu dem Thema finden sich hier.
Informationen zu den Nutzungen und den Nutzern: Nachdem wir Ende 2009 mit ersten Kommunikationsaktivitäten begonnen haben, erreichten uns positive Rückmeldungen von mehr als 150 kleinen und mittleren Unternehmen aus den Bereichen Weingüter, Weinhandel, Bioweine, Weinseminare, Weinberatung, Bio-Imbiss, Berliner Imbiss, Zeitschriften, Zigarren, Spirituosen, Bierbrauerei, regionale Bio-Lebensmittel, Obst und Gemüse, Kräuter, Wildkräuter und Gewürze, Bäckereien, Baguetterie, Épicerie, Waffelmanufaktur, Metzgereien, Wurstwaren, Wild, Geflügel, Eier, Käse, Delikatessen, Feinkost, Meeresfrüchte, italienische, portugiesische, spanische und griechische Lebensmittel, Geschmackshandwerkmanufakturen, Feinkostversand, Honig, Konfitüre, Schokoladenmanufaktur, Confiserie, Kaffeeröstereien, Kaffeemaschinen, Küchenkultur, Seifenmanufakturen, Kosmetik, Körperpflege, Blumen, Fair Trade, Fair Fashion, Green Fashion, Design, Designmanufakturen, Retro-Design, Designgalerie, Textildesign, Modedesign, Baddesign, Interiordesign, Glas & Porzellan, Manufakturen, Manufakturenkaufhaus, wertige Garderobe, Maßschuhmacher, rahmengenähte Schuhe, Schuhpflege, Lederwaren, Produkte von behinderten Menschen, Lebensartliteratur, Handwerk, Kunst, Galerien, Buchhandel, Coworking / Bürokooperationen, Bürgerverein, Existenzgründungsberatung, Mobilität, Fahrradreparaturen, haushaltsnahe Dienstleistungen, CSR, Kinder- und Jugendimbiss der Berliner Tafel e.V., Ernährungsbildung, Events, Catering und Gastronomie, die an unserem kooperativen Ansatz Interesse haben. Weitere Auskünfte zu Mitwirkungsmöglichkeiten geben wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch oder bei einem Besuch.
Weitere Informationen
• Seit Ende 2009 gibt es konkrete Vermietungsaktivitäten, eine Information zu den zukünftigen Nutzungen und zu den Vermietungen (Stand 29.07.2010) finden Sie hier. Wir werden diesen Plan laufend aktualisieren. Gerne können Sie uns bei Interesse an Flächen kontaktieren. Ein Formular, mit dem Sie uns Ihr Interesse an dem Projekt signalisieren können, finden Sie auf unserem Flyer.
• Zusätzliche virtuelle Informationen zu unserem Projekt in Berlin bekommen Sie hier.
• Weitere Bilder zur Halle finden sich hier.
Nur noch ganz wenige Funktionen und Flächen sind zu besetzen. Es besteht jedoch für ausgewählte “Geschmackshandwerker”, Designproduktehersteller und Manufakturen die Möglichkeit, gemeinsam mit der “Die Zunft AG” Flächen kooperativ zu nutzen. Wir übernehmen in einer permanenten “Messe der Manufakturen und des Geschmackshandwerks” die operativen Funktionen vor Ort (Personal, Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Vertrieb, Fulfillment, Ecommerce), Sie konzentrieren sich auf die Zurverfügungstellung bester Produkte – “best practice” also. Sie profitieren so von einem stimmigen, fairen und ganzheitlichen System für kleine und mittlere Unternehmen mit all den Absatzformen (neue reale Märkte und Partnerschaftsmodelle, InternetTV und Ecommerce), die zukünftig immer wichtiger werden. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!!
Einige bewegte Bilder zu interessanten Markt-Beispielen
• Einen interessanten Film zum Distillery District in Toronto finden Sie hier.
• Einen Film zum Chelsea Market in New York finden Sie hier.
• Einen Film zum Eataly-Konzept bei Turin finden Sie hier.
• Einen Film zum Vinopolis Wein-Konzept in London finden Sie hier.
• Einen Film zur Markthalle in Barcelona finden Sie hier.
• Einen Film zur Markthalle in Valencia finden Sie hier.
• Einige Sequenzen und Impulse zu Gestaltungsmöglichkeiten finden sich hier.
Presse / Öffentlichkeit
Zeitplanung
• bis Ende Juli 2010 – Abschluß der Mietverträge
• bis Ende August – Abschluß der Kooperationsvereinbarungen Zunft[werk] Manufakturenkaufhaus
• Sommer/Herbst 2010 – Umbau/Revitalisierung
• Spätherbst 2010 – Wiedereröffnung
Information für Kapitalinvestoren
Sollten Sie an einem nachhaltigen Investment an der Zunft[orte] AG Interesse haben, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme unter Tel.: +49 06322.989794.
Kontakt
Die Zunft AG
Villa Wolf . Weinstraße 1
D – 67157 Wachenheim an der Weinstrasse
E: zunftorte[at]zunftnetz.org
T. +49 (0)6322.989794
Projektverantwortliche
• Manufakturen- und Designkaufhaus: Christoph Hinderfeld – Tel.: +49 (0)151 – 153 079 08
• “Wine City”: Christoph Hinderfeld – Tel.: +49 (0)151 – 153 079 08 und Michael Pleitgen (Weinakademie Berlin)
• Markthalle und Gastronomie: Martin Rossi – Tel.: +49 (0)170 – 581 01 00
• CoWorking: Anke Trischler (Struktour) und Alexander Greisle (Work.Innovation)
Weitere Informationen im Internet
• http://www.die-zunft.de
• http://www.zunftmagazin.de
• http://www.zunftwissen.de
• http://www.arminiusmarkthalle.de
• Informations in english
Bildquellen
![Zunft[orte]](http://zunftorte.zunftnetz.org/wp-content/themes/atahualpa/images/Logo_Zunft_solo2.gif)
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